Corvara - Militärkaserne „Tempesti“
Abbruch und Wiederaufbau von einigen Wohngebäuden
Im Rahmen der mit der Armee unterzeichneten Verträge über den Austausch von Grundstücken und Militärgebäuden hat die Autonome Provinz Bozen das dritte Baulos abgeschlossen. Mit den ersten beiden Losen hat die Provinz Bozen, bereits mit einer Investition von über 4 Millionen Euro zwei Wohnhäuser für das Militär mit ca. 200 Betten gebaut. Diese Infrastruktur ist eine logistische Trainingsbasis mitten in den Dolomiten und beherbergt Soldaten der NATO-Armeen und in den Sommer- und Winterferien auch Regierungsvertreter.
Ein neuer architektonischer Stil prägt die Gebäude des dritten Bauloses, das für Militärkasernen eigentlich unüblich ist.
Die Arbeiten umfassten den Bau von drei Gebäuden.
Es wurde ein Wohnhaus mit 52 Betten für Soldaten gebaut:
- ein Servicegebäude mit einer großen Küche für zwei Speisesäle mit insgesamt 92 Gästen
- ein Ambulatorium
- eine Waschküche
Im dritten Gebäude befindet sich das Kommando mit neun Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen und Unterrichtsräumen, Gymnastikraum für sportlichen Aktivitäten. Schließlich wurden eine Garage für Militärfahrzeuge und ein Wachhaus mit zwei Arbeitsplätzen und jeweiligen Bett gebaut. Das Bauvolumen beträgt ca. 11.647 m³ und die Konstruktion ist fast vollständig aus Holz und Trockenbaulösungen mit einer Außenverkleidung aus Aluminium (widerstandsfähig, fast wartungsfrei, am Ende ihrer Lebensdauer recycelbar) mit Voll-LED-Beleuchtung.
Zuständiges Amt
Abteilung Hochbau, Amt für Hochbau Ost
Projektbeteiligte
Abteilungsdirektorin: Arch. Marina Albertoni
Amtsdirektor: Arch. Andrea Sega
Verfahrensverantwortliche: Geom. Hans Peter Santer
Gesamtplaner und Bauleiter: Dr. Arch. Claudio Lucchin & Ingenieurbüro Bergmeister GmbH
Ausführende Unternehmen: Unionbau AG – Sand in Taufers
Baukosten und Kubatur
Kosten: 7.983.300,03 €
Kubatur: 11.647 m³
Nutzfläche: 2.852 m²
Bauzeiten
Projektierungsphase: 01/2019 – 02/2021
Ausführung: 07/2021 – 12/2022
Letzte Aktualisierung: 08/08/2025









