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Starker Zuspruch bei Energieförderungen - Geldmittel stehen bereit

27.07.2026, 07:15

Im Nachtragshaushalt wurden weitere 32 Millionen Euro vorgesehen - Weit mehr Gesuche als geplant - Insgesamt 50 Millionen Euro für Energiewende und Abfallbewirtschaftung

Die Nachfrage nach Energieförderungen ist weiterhin sehr groß: Mit dem Nachtragshaushalt wurden nun die benötigten finanziellen Mittel gesichert. (Foto: pexels.com Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden)
Die Nachfrage nach Energieförderungen ist weiterhin sehr groß: Mit dem Nachtragshaushalt wurden nun die benötigten finanziellen Mittel gesichert. (Foto: pexels.com Das Foto darf nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden)

BOZEN (LPA). Mit zusätzlichen Mitteln von über 50 Millionen Euro stärkt der am 22. Juli im Landtag genehmigte  Nachtragshaushalt die zentralen Zuständigkeitsbereiche des Ressorts von Landesrat Peter Brunner. Schwerpunkte bilden die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, Investitionen in die Abfallwirtschaft sowie die Modernisierung der Infrastruktur im Bereich Gewässerschutz.

Mit 32 Millionen Euro werden die Fördermaßnahmen im Energiebereich deutlich aufgestockt. Grund dafür sei die anhaltend hohe Nachfrage nach Beiträgen für Energieeffizienzmaßnahmen, erneuerbare Energien und den Ausbau der Netzinfrastruktur, betont das Ressort für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Energie, Raumentwicklung und Sport

Bis Ende Juni schon 1.750 Förderanträge eingereicht

Bis Ende Juni seien bereits 1.750 Förderanträge eingereicht worden – rund 450 mehr als ursprünglich erwartet. Das damit verbundene Investitionsvolumen belaufe sich auf rund 140 Millionen Euro. Dies entspreche einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber 2025 und einer Verdoppelung gegenüber 2024.

"Die hohe Zahl an Förderanträgen zeigt, dass die Südtirolerinnen und Südtiroler bereit sind, in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu investieren. Mit der Aufstockung der Mittel im Nachtragshaushalt stellen wir sicher, dass diese Investitionen nicht an finanziellen Hürden scheitern und die zugesagten Beiträge für die eingereichten Ansuchen ausbezahlt werden können", betont Landesrat Brunner. So schaffe das Land sozial verträgliche Rahmenbedingungen, um die Energiewende weiter voranzubringen.

Je nach Maßnahme decken die aktuellen Förderungen bis zu 80 Prozent der Investitionskosten ab und ermöglichen damit auch Haushalten mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten Investitionen in Energiesparen und erneuerbare Energien.

Weitere 500.000 Euro für Abfallwirtschaft

"Auch die Abfallwirtschaft wird im Nachtragshaushalt weiter gestärkt. Zu den bereits vorgesehenen 10 Millionen Euro kommen weitere 500.000 Euro hinzu. Mit diesen Mitteln werden Recyclinghöfe der Gemeinden an die neuen technischen Richtlinien des Landes angepasst sowie Verbesserungsmaßnahmen an den Wertstoffzentren der Bezirksgemeinschaften umgesetzt", kündigt Brunner an. Dadurch sollen die Voraussetzungen für eine moderne, effiziente und umweltgerechte Abfallbewirtschaftung geschaffen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Nachtragshaushalts sei der Gewässerschutz: Rund 8 Millionen Euro zusätzliche Mittel fließen in die Modernisierung und Weiterentwicklung der entsprechenden Infrastruktur. "Die Investitionen dienen der Erneuerung und Verbesserung bestehender Anlagen und tragen dazu bei, die hohe Qualität der Südtiroler Gewässer langfristig zu sichern. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der heimischen Ökosysteme", erklärt der Landesrat. 

red/pir